2013-08: Stadtwerke Schwerin präsentieren speed4-Schulmeisterschaften 2013

Die Grundschülergeneration speed4

Deutschlands größter Sportwettbewerb für Grundschüler bringt 2013 eine halbe Million Kinder in Bewegung.

Die Zahlen sind alarmierend: Zwei Drittel der deutschen Schulkinder bewegen sich an einem Schultag weniger als eine Stunde. Demgegenüber verbringen Jungen und Mädchen mehr als neun Stunden sitzend. Nicht erst seit der Veröffentlichung dieser repräsentativen Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2011 soll die speed4-Schulmeisterschaft entgegensteuern und einen effektiven Beitrag gegen Bewegungsmangel leisten: Das 2010 bundesweit gestartete Projekt bringt in diesem Jahr 500.000 Grundschüler sprichwörtlich in Bewegung. Aus der Idee, Kinder spielerisch für einen Laufwettbewerb zu begeistern, ist damit Deutschlands größter Sportwettbewerb für Grundschüler geworden.

„Wir wollen den Kindern Spaß an der Bewegung vermitteln. Im Ergebnis soll unser Wettbewerb für dauerhafte sportlicher Betätigung motivieren“, erklärt Matthias Härzschel von speed4. Die wichtige Erfolgsformel sei dabei, führt der studierte Sportökonom und frühere Leistungssportler fort, dass bei weitem nicht nur die Sportskanonen erreicht werden. „Für viele Kinder, die bis dahin keinen Zugang zum Sporttreiben gefunden haben, ist die speed4-Schulmeisterschaft der erste Wettkampf. Da es im speed4-Parcours keine Verlierer gibt, gehen 99 Prozent der Kinder mit einer sehr positiven Erfahrung nach Hause.“

Finalveranstaltungen der speed4-Schulmeisterschaft werden dabei zu echten Sport-Events mit Stadionatmosphäre. Egal ob in Großstädten wie München, Köln und Leipzig oder in ländlichen Regionen - die speed4-Schulmeisterschaft bringt zu jedem Finale mehrere Hundert Zuschauer an den Ort des Geschehens. „Diese Bühne, die die Eltern, Geschwister und Freunde bieten, spornt die Kinder natürlich noch zusätzlich an. Die Teilnehmer sind stolz, dabei zu sein“, berichtet Härzschel.

Die Qualifikation für ein Stadtfinale absolvieren die Kinder in der Schule. Diese Vorrunden der speed4-Schulmeisterschaft, die sportwissenschaftlich und pädagogisch geschulte Mitarbeiter realisieren, werden im Normalfall in den regulären Schulsport integriert oder als Teil von Sportfesten durchgeführt. Vier bis fünf Läufe legen die Kinder im speed4-Parcours zurück. Zeit genug, um Vertrauen in die Technik, die motorischen Herausforderungen und die eigene Leistungsfähigkeit zu fassen. Härzschel: „Die Kinder verbessern sich von Lauf zu Lauf. Dies trifft auch auf die leistungsschwächeren Kinder zu und beflügelt diese besonders. Die ausgegebene Qualifikationszeit schaffen am Ende alle.“

Die technische Raffinesse des speed4-Parcours ist die bis auf die Hundertstelsekunde genaue Messung der Laufdaten. Erfasst wird nicht nur die Gesamtzeit, sondern auch die Reaktionsschnelligkeit, die Beschleunigung auf gerader Strecke, die Wende und zum Abschluss der Slalomlauf zurück ins Ziel. Härzschel: „Bei mindestens einer dieser Teilzeiten, die auf einem Laufbon ausgedruckt werden, ist selbst das schlechteste Kind mit den leistungsstärksten Kindern in der Klasse konkurrenzfähig.“

Nicht zuletzt fungieren die Laufbons auch als Belohnungswerkzeug. Denn neben den vier Einzelwerten und der Laufgesamtzeit ist auf den sportlichen Kassenzetteln auch ein Logo eines der Partner der Veranstaltung abgedruckt. Mit jedem Lauf sammeln die Jungen und Mädchen also Bons, die sie ab einer bestimmten Anzahl bei den Partnern gegen Sachpreise eintauschen können. Somit gehe kein Kind bei einer speed4-Schulmeisterschaft mit leeren Händen nach Hause, in die zudem Erinnerungsurkunden und auch Medaillen und zum Teil sogar Pokale wandern. Die Finalevents selbst nutzen mittlerweile immer mehr Sportvereine, um lokal für ihr Angebot zu werben. Härzschel: „Diesen Nachhaltigkeitsaspekt wollen wir in Zukunft noch stärker ausbauen. Die Hauptaufgabe dabei ist, die Vereine dazu zu bewegen, zu unserer Veranstaltung zu kommen.“

In etwa 450 deutschen Städten macht die speed4-Schulmeisterschaft im Jahr 2013 Station. 500.000 Kinder werden damit ihre Runden im speed4-Parcours drehen. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass der Wettbewerb auch zukünftig weiter wachsen wird. Härzschel: „Die Schulen sind von der kostenlosen und attraktiven Ergänzung des regulären Schulsports begeistert. Und inzwischen begleiten den Wettbewerb auch einige Sponsoren, die nicht nur die Eltern als potentielle Kunden ansprechen wollen sondern auch das gesamtgesellschaftliche Potential des Projekts sehen. Denn inzwischen bewegt die speed4-Schulmeisterschaft bereits eine ganze Grundschülergeneration.“