Energieforum 2017

Podiumsdiskussion beim Energieforum, Copyright: SWS Die 2011 eingeleitete deutsche "Energiewende" ist als Prozess eines langfristigen und tiefgreifenden Umsteuerns angelegt. Ihre Auswirkungen betreffen Unternehmen, private Haushalte und öffentliche Hand - kurz: die ganze Breite der Gesellschaft. Die Energiewende bleibt damit auf absehbare Zeit ein nicht nur technisch oder betriebswirtschaftlich zu gestaltender Prozess, sondern auch Gegenstand politischer Debatten - etwa mit Blick auf Fragen der Finanzierung oder des Klimaschutzes. Gleichwohl ist eine Akzentverschiebung unverkennbar. Stefan Kapferer, neuer Präsident des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, drückte es neulich so aus: "Wir sind in eine postpolitische Phase der Energiewende eingetreten. Die Grundsatz-entscheidungen zur weitgehenden Dekarbonisierung bis 2050 sind gefallen. Insofern wird nicht mehr diskutiert, wohin wir wollen, sondern wie kommt man dahin."

Die Fragen nach dem "Wie", nach Strategien, Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Josef Wolf im Gespräch mit Energieminister Christian Pegel, Copyright: SWS technischen Lösungsansätzen und betriebswirtschaftlichen Herausforderungen stehen in diesem Sinne aktuell vielleicht nicht mehr im zentralen Fokus der politischen Öffentlichkeit. Sie bleiben gleichwohl von politisch, gesellschaftlich und ökonomisch besonderer Bedeutung.

Das Energieforum Mecklenburg-Vorpommern hat am 21. Februar im Ludwig-Bölkow-Haus der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin wie schon in den Vorjahren auch im Jahr 2017 wieder mit interessanten Vorträgen, Diskussionen und Begegnungen von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu diesem Diskurs beigetragen.


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