Wissenswertes zur Gebäudethermografie

Mit Hilfe der Infrarot-Thermografie werden Temperaturunterschiede auf Oberflächen optisch dargestellt. Durch die Messung mit einer Thermografiekamera können Energieverluste sowie bautechnische Schwachstellen und Mängel zerstörungsfrei und berührungslos geortet werden. So findet die Gebäudethermografie sowohl bei der baubegleitenden Qualitätssicherung vor und nach einer Gebäudesanierung als auch bei der Ortung von Leckagen Anwendung.

Thermografie-Bild, Copyright: SWS  Um Schwachstellen zu lokalisieren und zu visualisieren setzen wir modernste Infrarotkamera-Technik und Analyse-Software ein. Abhängig von Ihrem individuellen Bedarf bzw. der Gebäudegröße bieten wir thermografische Untersuchungen ab 150 EUR an.

Die Außenthermografie dient nur zur orientierenden Messung, die zur Beurteilung des Wärmeschutzes an Gebäuden allein nicht ausreicht. Um den energetischen Zustand eines Gebäudes beurteilen zu können, sind zeitaufwendige Innen- und Außenaufnahmen erforderlich.

Anwendungsbereiche der Bauthermografie

  • Erkennen von thermischen Verlusten am Baukörper, z. B. Luftundichtigkeiten an Fenster und Türen
  • Untersuchung der Bausubstanz, Dämmvermögen der Bauteile, Feststellen von Baumängeln
  • Visualisierung von Wärmebrücken, z. B. Fenstersturz, Rolladenkästen
  • Lokalisierung von Konstruktionseinzelheiten:
    • Leitungsverläufe von Wand- und Fußbodenheizungen
    • Fachwerksstrukturen
    • Traganker bei Dreischichtelementen, z. B. im Großtafelbau
  • Leckageortung, z. B. Fußbodenheizung
  • Lokalisierung von Durchfeuchtungen oder Schimmel